Die heutige Art der Politik ist überholt, nicht mehr zeitgemäß. Im Infozeitalter, wo jeder, der will, sich informieren kann, ist die Einbindung der Bevölkerung ein MUSS. Die Tagespolitik und besonders die Langzeitpolitik kann man nicht ein paar Parteien überlassen, welche sich profilieren wollen, aber die Bevölkerung muss es bezahlen.
Wir haben in Europa seit über 60 Jahren Frieden, woran auch Deutschland im erheblichen Maße beteiligt war und worauf auch die deutsche Bevölkerung stolz sein kann.
Nur, nicht überwiegend das Ausland, in Hauptsache schwingen deutsche Politiker/Parteien die “Dritte Reich Keule“ und bringen, um vermeintliche poltische Gegner zum Schweigen zu bringen, verzerrt das Thema immer wieder hoch.
Wir sollten auch einmal diese Tabu-Themen offen anfassen und uns nicht, wie es grad politisch benötigt wird, den Maulkorb überstülpen lassen. Denn es ist UNSER Land und nicht das Land der paar Parteien mit ihren wenigen Mitgliedern, welche nur einen Bruchteil der Bevölkerung ausmachen.
Wie schon aufgezeigt:
Unser Volk besteht aus ca. 81.000.000 (Einundachtzig Millionen) Personen.
In Parteien organisiert sind ca. 2.000.000 (Zwei Millionen) Personen.
Davon haben starken
politischen Einfluss ca. 2.000–5.000 (Zwei–Fünftausend) Personen.
Von denen wiederum
entscheiden ca. 5 - 800 (Fünf–Achthundert) Personen.
Das bedeutet letztendlich, dass sich auf Grund der Parteienherrschaft eine Minderheit von rd. 0,001 % anmaßt, über das Wohl und Wehe der restlichen 99,999 % der Bevölkerung zu entscheiden, ihr Vorschriften zu machen und dieser Mehrheit obendrein ihre eigenen Lebensvorstellungen überzustülpen.
Parteien bestimmen sogar, wer als Richter auf welchen Posten gesetzt wird, und dies nicht nur bei den unteren, sondern auch im Falle unserer höchsten und "unabhängigen" Richter.
Ist daher ein regelmäßiger Verfassungsbruch möglich?
Zur Klarstellung soll noch einmal kurz das Grundgesetz dienen.
Art. 21, Abs. 1, Grundgesetz:
"Die Parteien wirken bei der politischen Willensbildung des Volkes mit. Ihre Gründung ist frei. Ihre innere Ordnung muss demokratischen Grundsätzen entsprechen. Sie müssen über Herkunft und Verwendung ihrer Mittel sowie über ihr Vermögen öffentlich Rechenschaft geben."
Art. 21, Abs. 2, Grundgesetz:
"Parteien, die nach ihren Zielen oder nach dem Verhalten ihrer Anhänger darauf ausgehen, die freiheitliche demokratische Grundordnung zu beeinträchtigen oder zu beseitigen oder den Bestand der Bundesrepublik Deutschland zu gefährden, sind verfassungswidrig. Über die Verfassungswidrigkeit entscheidet das Bundesverfassungsgericht."
Art. 21, Abs. 3, Grundgesetz:
"Das nähere regeln Bundesgesetze."
Welche Schlussfolgerungen wir aus dem Missverhältnis zwischen Grundgesetz und Realität ziehen können, wollen wir im Folgenden beleuchten.
Zu Abs. 1:
Es heißt, dass die Parteien bei der politischen Willensbildung des Volkes mitwirken, und nicht:
“Dass die Parteien allein die politische Willensbildung betreiben sollen und wer daran mitwirken will, einer Partei beitreten oder gar eine solche gründen muss.”
Ob unsere etablierten Parteien im inneren demokratisch sind, ob wirklich die Basis und nicht ein privilegierter Kreis die Kandidaten aufstellt und die Basis nur noch die Stimme geben darf, sollen die Mitglieder dieser Parteien sich selbst fragen.
Ist ein Fraktionszwang, der die Abgeordneten dem Parteiwillen und nicht nur dem eigenen Gewissen unterwirft, als demokratisch zu bezeichnen?
Ich sage: Nein, das ist er nicht!
Denn wer die Geschichte (Drittes Reich) liest, stellt fest, wohin solch ein Kadavergehorsam (Bezeichnung für das Aufgeben der eigenen Meinung und Unterordnung unter die einer bestimmten Richtung) führen kann.
Zum „Dritten Reich“, was nur noch Geschichte ist, noch soviel:
Es gab auch einmal ein römisches Reich, u.a. mit Christenverfolgung und dies ist auch Geschichte und hängt den Nachfahren nicht mehr an.
Was also hier, immer wieder -durch angebliches Gutmenschtum- hochgespielt wird, dient oft nur der Durchsetzung eigener Ziele, hat nur den Sinn Maulkörbe zu verteilen, um sich selbst als Gutmensch darzustellen und seine Vorstellungen durchzudrücken, hat aber mit der heutigen deutschen Bevölkerung nichts gemein.
Ich denke jetzt einfach einmal, was gemacht werden müsste, damit das neue, bezahlbare Wohlfühldeutschland entsteht und nun kommt das Unfassbare, die meisten Gedanken davon existieren seit 1994, als damals eine BBU, die Bürgerinnen-Bürger-Union beim Wahlleiter eingetragen wurde.
Noch Unfassbarer ist, dass dieses Programm der BBU, was viele dieser Gedanken enthielt, allen 5 großen etablierten Parteien (CDU, CSU, SPD und FDP) zuging, da die BBU nicht an die Macht, sondern Änderungen wollte und es dafür egal war, welche Partei dies durchführt.
Als erstes ist, wie in jedem überschuldeten Haushalt, der Kassensturz nötig, den alle Parteien ängstlich vermeiden und uns lieber mit weiteren Milliarden verschulden.
Ehe man weiß wie viel man ausgeben kann, muss man wissen was man einnimmt.
Dazu muss erst ein Notprogramm, zur Staatsentschuldung, Steuersenkung, Rettung und Sicherung der sozialen Sicherheit und der sozialen und gemeinschaftlichen Einrichtungen, Arbeitsplatzrettung und -schaffung, Dauer ca. 2 Jahre, durchgeführt werden, das könnte so aussehen:
Notprogramm
Erst wird der Kassensturz durchgeführt und für diese Zeit der Abwicklung ein Steuer-Notprogramm in Kraft gesetzt.
Alle Steuern werden auf dem derzeitigen Stand eingefroren, keinerlei weitere Erhöhung oder Senkungen durchgeführt und alle Steuertöpfe durchsichtig gemacht.
Die daran anschließende Steuerreform wird belegen, dass viel zu viele Steuertöpfe vorhanden sind, zu viele Steuern zweckentfremdet werden und allein dadurch ein volkswirtschaftlicher Schwund entsteht.
Nach der Steuerreform, die unter sozialen wirtschaftlichen -nicht unter parteipolitischen- Gesichtspunkten- auch unter Zuhilfenahme unabhängiger Wirtschaftswissenschaftler durchgeführt wird, werden die Steuern gesenkt und die Überschüsse, die sicher nach diesen zwei weiteren Jahren überhöht gezahlter Steuer gewaltig sind, werden in die Renten- und Sozialtöpfe überführt.
Gleichzeitig wird alles, was Bund, Länder und Gemeinden nicht für hoheitliche Aufgaben und öffentliche Ordnung, sondern nur zum "Postenschieben für die Parteien", benötigen, zum Verkauf gebracht und mit den Erlösen die immensen Staatsschulden getilgt.
Das Ladenschlussgesetz wird aufgehoben und der Wiederaufbau der freien Marktwirtschaft nach Angebot und Nachfrage und nicht nach staatlicher Einfluss- und Postennahme, aber unter realistisch durchführbaren sozialen, wirtschaftlichen und die Umwelt schützenden sinnvollen Gesichtspunkten, unterstützt.
Alle Parteien und sonstigen Vereinigungen, die nicht dem Gemeinwohl dienen, ebenso wie einzelnen Lobbygruppen, bekommen, ebenso wie Stiftungen, die ideologisch gebunden sind, bis zur Überprüfung, durch einen weiteren Volks-Ausschuss, keinerlei Steuergelder mehr für ihren Unterhalt und für Aufgaben, die nicht der Allgemeinheit dienen.
Erst wenn nach einer Überprüfung nachvollziehbar vorliegt, dass die Arbeit einer Vereinigung, Stiftung, etc. überwiegend dem Gemeinwohl dient, sind dafür staatliche Unterstützungen möglich. Warum soll die Bürgerschaft, Partei-, Lobby- oder einzelne Privatinteressen, mit ihren Steuergeldern füttern?
Die hierdurch ersparten Steuergelder werden vollkommen für die Jugendarbeit und -betreuung und für die Förderung von ehrenamtlicher Vereins- und Verbandstätigkeit in Sport und sonstiger das Gemeinwohl fördernder und dem Gemeinsinn nützender Verbände und Vereinigungen verwendet.
Alle Geheimpapiere, die nicht die nationale Sicherheit betreffen, sondern nur dazu dienen, Verfehlungen, Verbrechen und Vergehen -an Staat und der Gemeinschaft- von Personen -die von Steuergeldern der Gemeinschaft bezahlt wurden- zu vertuschen, werden einem Volks-Ausschuss der von der Bürgerschaft zu wählen ist und zu 30% aus Juristen und Beamte des Staatsdienstes, 30% aus Personen von Wirtschaft und Kultur und 40% aus NICHTORGANISIERTEN der Bürgerschaft bestehen soll, übergeben.
Dieser Volks-Ausschuss wird, um unfaire Schlammschlachten zu vermeiden, alles prüfen und entscheiden, was davon an die Presse und Strafverfolgungsbehörden weitergegeben wird.
Auch dieses Ergebnis wird, u.a. durch Rückzahlungen der ungerechtfertigten Bereicherungen, die Kassen füllen.
Dies alles muss durchgeführt werden, wenn wir nicht weiterhin den Parteienproporz zahlen wollen, aber auch das Sinnvollste muss die Legitimation durch das Volk haben.
Darum brauchen wir den Volksentscheid.
Das Volk ist der Staat, die Regierung seine Vertreter. Wenn ein Vertreter nicht mehr die Interessen des Auftraggebers vertritt, wird er überall entlassen. Warum nicht in der Regierung, wenn gegen die Volksmehrheit vorgegangen wird?
Ohne den Volksentscheid sind diese Punkte nicht zu erreichen, da mit diesen Punkten die Macht der Parteien beseitigt wird, das heißt ohne Volksentscheid können zwar Fehler aufgezeigt, aber nicht beseitigt werden.
Die Verschwendung und Verarmung der Bevölkerung geht weiter und die Parteien werden ihre Macht weiter ausbauen und die Bevölkerung weiter entmündigen.
Deswegen ist und bleibt zu befürchten, dass die etablierten Parteien nie in diese Richtung handeln.
Was also tun?