Die heutige Art der Politik ist überholt, nicht mehr zeitgemäß. Im Infozeitalter, wo jeder, der will, sich informieren kann, ist die Einbindung der Bevölkerung ein MUSS. Die Tagespolitik und besonders die Langzeitpolitik kann man nicht ein paar Parteien überlassen, welche sich profilieren wollen, aber die Bevölkerung muss es bezahlen.
Was nutzt es der deutschen Bevölkerung und Wirtschaft, wenn ringsum, ja auf der ganzen Welt Atomkraftwerke existieren, sogar neue Atomkraftwerke gebaut werden und Deutschland seine Atomkraftwerke herunterfährt und auf teureren Strom umsteigt?
Natürlich nichts, denn während der deutschen Bevölkerung immer weniger Netto bleibt, die Wirtschaft mehr Kosten hat, haben andere den Vorteil, können wachsen, während wir kostenbedingt schrumpfen.
Und die Gefahr, sind wir doch einmal ehrlich, was passiert denn, wenn ein Kernkraftwerk, z.B. ein französisches (20 Kernkraftwerke mit 59 Reaktorblöcken), ein belgisches (zwei Kernkraftwerke mit sieben Reaktorblöcken), ein niederländisches (ein Kernkraftwerk mit einem Reaktorblock), ein schwedisches (drei Kernkraftwerke mit zehn Reaktorblöcken), ein spanisches (sechs Kernkraftwerke mit acht Reaktorblöcken) oder ein schweizerisches (vier Kernkraftwerke mit fünf Reaktorblöcken) usw., rings um uns defekt wird?
Die Strahlung wird wohl kaum an der Grenze halt machen, nur weil Deutschland dann keine Atomkraftwerke mehr hat.
Und der Atommüll, zur Zeit mit Sicherheit ein Problem, doch kann er schon in einiger Zeit ein gesuchter Stoff sein, wenn entsprechende Verfahren und Nutzungen gefunden sind.
Und wo in Europa, die anfallende Menge Atommüll auch entsorgt wird, dass Problem der Folge- und Langzeitschäden bleibt doch so oder so, bis dafür eine neue Nutzbarkeit entwickelt wird.