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7. April 2013 7 07 /04 /April /2013 08:56

Hmmmmmm, ich denke man muss es heute differenzierter sehen und auch bedenken/berücksichtigen, welche Schuld bei uns, dem deutschen Wahlvolk liegt.

 

Jahrzehntelang, solange es uns gut ging, haben wir alles hingenommen und uns doch nicht wirklich um die Politik gekümmert, man wählte was man/oder die Eltern immer wählte/n oder ging nicht zum Wählen und ansonsten ließ man die Parteien in Ruhe ihre Macht ausbauen und Grundgesetz wie Gesetze nach ihrem Gutdünken ändern.

 

Nun wo die Parteienmacht so gefestigt und die Wähler/innen nur noch zwischen Pest und Cholera wählen können, ist das Geschrei groß, aber auch nur das einzelne Geschrei am Stammtisch und in Foren. Einigkeit herrscht nicht, denn jeder möchte nur seine Änderungen, wir sind eine (verzeiht) dumme und egoistische Gesellschaft geworden, wo jeder nur an sein Wohl und nicht mehr ans Gemeinwohl und seine Mitmenschen denkt.

 

Gesetze, wer hat das BGB mal gründlich gelesen? Eins der besten Bücher, wo für ALLE Fälle die Lösung steht.

Nur dann müsste aufgehört werden, dass höchstrichterliche Auslegungen einfach Gesetz werden.

Richter müssten wieder mehr arbeiten und jeden Fall nach seinen Eigenheiten beurteilen.

 

Dann müsste mal der Neidfaktor in der Bevölkerung neu überdacht werden.

Denn es ist doch absurd zu glauben, dass man bei mäßiger Politikerbezahlung erstklassige Kräfte zur Staatslenkung bekommt.

Auch auf dem Arbeitsmarkt, gibt es für kleines Gehalt keine Spitzenkräfte.

Für das, was wir heute Politikern bezahlen, gemessen an Verantwortung, Arbeitseinsatz und was in der freien Wirtschaft bezahlt wird, brauchen wir uns doch nicht zu wundern, dass wir von den dritt- bzw. viertklassigen Leuten regiert werden.

Leuten, die in der Wirtschaft nicht die Butter auf dem Brot verdienen würden.

Denkt mal nach, die guten, haben diesen Parteienproportz und dies Seilschaftengekungel nur kurze Zeit mitgemacht und als sie merkten, dass sie nicht unabhängig sein dürfen, den Mist hingeschmissen und sind in die Wirtschaft gegangen.

 

Weiter müsste mal offen ausgesprochen und bedacht werden, wie undemokratisch unser Parteiensystem geworden ist.

Keine wirklich unabhängigen Abgeordneten, sondern durch Fraktionszwang, linientreue Parteimitglieder, deren Pfründe und Posten in Gefahr kommen, wenn sie nicht der Parteilinie folgen.

Ich glaube, die Parteien, deren Politiker/innen haben den Schuss noch nicht gehört, dass wir im Informationszeitalter leben, wo sich jeder, ohne große Mühe Wissen und Nachrichten ergoogln kann.

Sind Parteien und Parteiregierungen da wirklich noch zeitgemäß?

 

Brauchen wir nicht eher Staatslenker, der ersten Klasse, die einen klaren Vertrag bekommen, klare Richtlinien haben und auch gefeuert werden können?

 

Bitte, dies ist nur ein kurzer Überblick, der aber schon nachvollziehen lässt, dass es mit ein wenig Schlagwort-Aufregen nicht getan ist, sondern schon hinterdacht werden sollte, wenn man wirklich Änderungen wünscht.

Denn von den heutigen Parteien, in deren undemokratischen Rahmen, sind diese nicht zu erwarten.

 

Nur die Lösung habe auch ich nicht in der Tasche, obwohl ich mich seit Jahrzehnten über diese undemokratische Lobbypolitik ärgere.

 

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  • : Blog von politikade
  • : Die heutige Art der Politik ist überholt, nicht mehr zeitgemäß. Im Infozeitalter, wo jeder, der will, sich informieren kann, ist die Einbindung der Bevölkerung ein MUSS. Die Tagespolitik und besonders die Langzeitpolitik kann man nicht ein paar Parteien überlassen, welche sich profilieren wollen, aber die Bevölkerung muss es bezahlen.
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